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Burgfest zue Caprun
Arnbruck war vorüber und so konnten wir es kaum erwarten in Kaprun einzufallen. Nachdem unsere Lagerausrüstung getrocknet und alles wieder in Ordnung gebracht worden war, fuhren wir am Freitag frühzeitig los, leider, wie schon oft in letzter Zeit, mit einem Aufbau- und einem Nachzüglertrupp.
Der Aufbau ging problemlos über die Bühne und wir haben es doch glatt geschafft trocken aufzubauen. Nach einem gemütlichen Abendessen brach dann schließlich der erwartete Regen los und ein kleines Gewitter ließ sich auch nicht davon abhalten, uns ein kleines Feuerwerk zu präsentieren. Etwas zu früh für unsere Geschmäcker zogen wir uns dann in unsere Zelte zurück, um dem monotonen Rhythmus der Tropfen zu lauschen.
So folgte der Morgen einer vorangegangenen, ruhigen Nacht. Gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück, begaben wir uns zum Dorfplatz, um uns auf den bevorstehenden Umzug vorzubereiten. Das Wetter war uns währenddessen hold und erst als wir auf der Burgwiese ankamen, gab es wieder ein paar Regentropfen. Unsere Ahnen hätten uns vielleicht belächelt, hätten sie gesehen, warum wir unsere Schilde dem Himmel entgegen hoben.
Nachmittags tummelten wir uns unter das Marktvolk, wo wir auch den ein oder anderen bekannten Händler begrüßen konnten. Für Speis und Trank ward ebenfalls gesorgt. Einige von uns gaben sich den Lauten der anwesenden Musikgruppen wie Nornensanc oder Rhiannon hin, andere schlenderten durch die Lager und genossen die freie Feldschlacht, bzw. das Schwertkampfturnier vor der Burg. Am Abend fand auf der Burg noch ein Konzert der Band Cellarfolks statt, das wir aber gemütlich im Lager genossen. Nach einem genüsslichen Abendessen brach die Nacht herein, etwas kühler als am Vortag. So versammelten wir uns am Lagerfeuer, in Betrachtung der nächtlichen Lager versunken. Doch der Wind wurde immer schneidender. Es war also kein Wunder, dass schon bald alle außer Ander wärmesuchend in ihre Felle huschten, doch natürlich nicht ohne davor noch ein paar Becherchen Met und Bier genossen zu haben.
Am Sonntag morgen hatten sich die letzten Wolken des Vortages verzogen und schon bald stand die Sonne hoch am Himmel. Nachdem wir uns mit einem Frühstück gestärkt hatten, begaben wir uns angriffslustig in das Lager der Wikingergruppe Gungnirs Snata, um dort unsere, in Langenzersdorf geborene Aktion, Steckstuhlmassaker, fortzuführen. Drei böse, unschuldige Steckstühle verließen daraufhin das Lager von Ravnurfolk, in Richtung Gungnirs Snatas, um dort mit Äxten, Messern, Schwertern und sogar Feuer massakriert zu werden. Eine riesige Gaudi, nicht nur für die Krieger und Kriegerinnen, nay, auch für die Steckstühle.
So war auch dieser Tag schnell wieder vorüber und nach der Abschlussveranstaltung mussten wir uns zuerst im Lager von den Strapazen des Nachmittags erholen.
Fazit:
Das Burgfest zue Caprun war auch heuer wieder ein sehr gelungenes Fest, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei Misha, der Burghexe bedanken möchte. Alles in allem war der Markt ok, etwas zu viel Holzspielzeug und Fantasyschmuck, aber ansonsten war wohl für jeden etwas vorhanden. Wir freuen uns jedenfalls schon auf das nächste Jahr.