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Bericht Burgfest zue Caprun 2008

Berichte > Lagerleben

Burgfest zue Caprun

Nachdem das Scherneck-Wochenende so rasch vorüber ging, konnten wir unser erstes Burgfest "zue Caprun" gar nicht mehr erwarten. Wir starteten zeitig in der Früh. Wir führen von Hard aus über München, Unken und Zell am See und kamen endlich gegen 14:00 Uhr in Kaprun an. Nach der Anmeldung und der Platzeinteilung machten wir uns sogleich an den Aufbau, weil wir aufgrund der andauernden Bewölkung immer mit größeren oder kleineren Regenschauern rechnen mussten.

Es hat alles prima geklappt und das Lager stand bevor am frühen Abend der Regen einsetzte. Während den Aufbauarbeiten bekamen wir lieben Besuch von Gunn und Lady Murren vom Clan der McChrelles. So blieb die Arbeit für einige Minuten liegen, um sich über Neuigkeiten zu unterhalten. Der Abend brach herein und nach einem guten Abendessen und natürlich dem einen oder andren Becherchen Met verlief der Abend sehr ruhig und angenehm. Am Nächsten Morgen erkundete Lampert mit mir das Lager und das Marktgelände. Bei der Rückkehr trauten wir unseren Augen nicht: Unser Banner!
Es war weg. Während der Nacht haben ein paar uns unbekannte Schurken unser Banner gestohlen und versteckt. So machten wir uns ohne Banner auf zum Umzug, der sich gegen 11:00 Uhr in Kaprun in Gang setzte und um ca. 11.30 Uhr auf dem Marktgelände eintraf.

Am Nachmittag genossen wir das Lagerleben, lauschten den Spielleuten und mischten uns ins Marktgetümmel. Leider hat es am Abend geregnet und so blieben wir im Lager und genossen einige Metbiere und ein paar Becher Met. Am nächsten Tag trauten wir unseren Augen kaum: Ein nettes Mädl kam in unsere Richtung gelaufen und Trug unser Banner. Lampert eilte ihr sogleich entgegen, um es in Empfang zu nehmen. Nun konnten wir diesmal unter unserem Banner am Umzug aktiv teilnehmen. Dabei agierten Lampert und ich als Zuseher und Fotograf. Florian und Claudio beteiligten sich in der Rolle als Fahnen- bzw. Speerträger hingegen aktiv am Umzug, der wiederum von Kaprun ausging. Nachdem der Umzug um ca. 12 Uhr fertig war, gingen wir kurz ins Lage, um uns ein wenig zu verpflegen und uns für die Endveranstaltung, die um 16 Uhr stattfand, auszuruhen.

Die Schlussveranstaltung, wo neben einem Gruppen-Aufmarsch auch eine Versteigerung zum Wohle des Kinderhilfswerks stattfand, war gut gelungen. Da nach der Veranstaltung die große Abbau-Hektik einsetzte, beschlossen wir, erst am nächsten Tag abzubauen. Als wir am nächsten Tag erwachten, erlebten wir eine kleine Überraschung: Am frühen Morgen hat ein starker Bodennebel eingesetzt. Das hatte zur Folge, dass unsere Zelte stark durchnässt waren. Da wir die Zelte trocknen lassen wollten, konnten wir uns viel Zeit beim abbauen lassen und das schöne Wetter genießen. So fuhren wir erst um ein Uhr Nachmittags los und kamen so um sechs Uhr in Hard an. Im Großen und Ganzen war es ein toller Markt: Das Wetter war zwar durchwachsen aber erträglich und das Angebot am Markt wie auch die Verpflegung der Schausteller war in Ordnung. Einzig die sanitären Einrichtungen hätten besser und vor allem sauberer sein können. Vor allem fehlte es, wenn man vom üblichen Bade-Zuber absieht, an Waschgelegenheiten.

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