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Ritterspiele Schludernsz
Wir schreiben den 19ten Tag im 8ten Monat des Herrn anno 2009. Eine kleine Gruppe des Ravnurfolk macht sich auf die Beschwerliche Reise über die Berge Richtung Süden, um im Land der Römer Handel zu treiben. Auf halben Weg treffen sie auf Händler aus dem Land der Bajuwaren die sich „die Teutschen Gwandweiber“ nennen. Und so Reist man das letzte stück des gefährlichen Weges gemeinsam. Die Sonne steht schon über den Bergen und wir nähern uns der Churburg, zu deren Füßen ein Markt abgehalten wird. Wir suchen uns einen guten Platz um unsere Waren feil zu bieten. Der Platz ist gut gewählt und liegt direkt vor dem Turnierplatz auf welchem die Stolzen Recken hoch zu Ross mit Schwert und Lanze um ihre Ehre kämpfen werden. Auch eine Arena für die Wagenrennen der Römer wurde errichtet. Wir entladen unsere Wagen und errichten unser Lager. Als die Sonne schon tief über den Bergen steht, ist auch unser Werk vollbracht. Nach einer Malzeit sitzen wir noch am Feuer und lauschen bei Wein und Met den Geschichten aus fernen Ländern. Der 2te Tag.Wir bereiten die Wahren vor und decken uns mit Vorräten ein.
Der 3te Tag. Der Markt beginnt. Es ist schon viel Volk auf dem Markt und auf dem Turnierplatz erklingen die Fanfaren. Das Turnier beginnt. Wir aber müssen uns vorbereiten, den die Edlen Gewänder der Gwandweiber sollen dem Volk vorgeführt werden. Dies tun wir indem wir die Gewänder anlegen und damit vor dem Volk auf und ab schreiten, damit sie von allen Seiten bewundert werden können. Der Tag neigt sich dem Ende zu und am Himmel ziehen dunkle Wolken auf. Ein Gewittersturm bricht über uns herein der aber zu unserm Glück nicht zu lang anhält. Der 4te Tag. Der Markt beginnt als die Sonne wieder über die Berge steigt. Wir werden aufgefordert uns mit all den Recken und Kaufleuten dem Volk zu zeigen. Ein Herold begrüßt uns und erklärt dem Volk wer wir sind. Es ist ein langer Weg vom Marktplatz durch die Stadt und wieder zurück. Den Rest des Tages nützen wir, indem wir im Lager unseren Tätigkeiten nachgehen oder die vielen Belustigungen genießen. Regen zieht wieder auf.
Diesmal aber nicht so heftig wie am Tag davor. Der Tag endet mit einer guten Malzeit die der Krieger aus dem hohen Norden zubereitet hat und mit einem guten Drunk. Der 5te Tag. Auch der verläuft gut. Wir führen dem Volk die Gewänder wieder vor. Als die Sonne schon hinter den Bergen verschwunden ist, geht der Markt zu Ende. Wir stärken uns an einer köstlichen Malzeit die wieder vom Nordmann zubereitet wurde und sitzen dann noch lange im Lager um uns Geschichten zu erzählen. Der 6te Tag. Die Sonne ist noch nicht über die Berge gestiegen. Im Lager und auf dem Markt sind schon viele damit beschäftigt das beladen der Wagen vorzubereiten.
Auch wir beginnen, nachdem wir uns etwas gestärkt, haben mit dem beladen der Wagen. Als die Sonne ihren Höchsten Punkt erreicht hat beginnen wir unsere Heimreise. Ich Reise mit unseren Freunden aus dem Land der Bajuwaren bis in das Tal indem der Fluss namens Inn fliest. Dort trennen sich unsere Wege. Meine Freunde müssen Fluss abwärts und ich Fluss aufwärts über die Berge bis zum großen See. Die Heimat ist schon in sicht und meine Gedanken sind noch immer auf dem Markt, wo ich so viele tolle Menschen kennen gelernt habe, und der keine Wünsche offen gelassen hat, außer den einen, nächstes Jahr wieder.